skateable sculpture in Mamelodi, South Africa

It’s been quite while since our last post, also because we were busy with other activities and traveling the world! The adhocrates collective just came back from a ten day trip to Mamelodi and here’s a video of what they did!

Red Bull invited them to visit the Red Bull Amaphiko Academy and collaborate with locals. So next to mentoring Kathi and Lilo worked with streetartists Falko and Monstariam to add color to the township. And Lilo worked with kids on a skateable sculpture, providing them with the first legal skatespot in the whole area!

Riders for Refugees – Operation Jacket Drop (Vienna)

We are teaming up with Riders for Refugees for Operation Jacket Drop, a call to donate winter jackets that will be send down to Greece to help refugees and homeless people to get through the winter!

Riders for Refugees was founded to create awareness within the snowboarding community and to encourage riders to become more involved in the refugee cause. This is the second jacket drop mission after last winter’s in Calais. Thanks to Riders for Refugees, pro riders and everyday snowboarders are banding together to help out refugees who have left their dangerous and uncertain situations at home to seek assistance and safety.

HOW ARE WE GOING TO DO THIS?

Riders for Refugees will rent a van from London and make their way through Europe stopping at pickup points in the UK, Holland, German and Austria to fill the van with as many jackets as possible. Brands, individuals and professional riders alike have already reached out and started to collect jackets.

So from today on, we are collecting jackets at our adhocPAD, simply show up and drop the off at Kienmayergasse 22, 1140 Wien, from 10 – 17h (until Jan 22th). Or email/PM us if you need to come at a later time, we can probably work out a way to do it!

Monsterbunch 360° VR Video

 

The Monsterbunch installation by Kathi Macheiner/sixxa (adhocrates collective) captured in a unique way by Lilo Krebernik! They spent a lot of time at the setup to come up with this experiment, and editing it in 360° was a new experience for them. The efford was well worth it, this is a different approach to storytelling, and best to be watched with a smartphone and/or VR goggle!

Experience the world, filled with sixxa characters in monster costumes, interacting with each other.

For more about the adhocrates visit www.adhocrates.net!

„True Stories“ – Tattoo Session Video

„True Stories“ covers various angles on humanity, on struggle, on life … and Benjamin Jeanjean was being filmed many times during his residency. A short documentary will be released in early 2017 on the whole project.

Until then, there’s this quick teaser from his sideproject, filmed and edited by Lilo: tattooing one of the stories.

Thanks The Black Bones for the music!

 

Popupzentrale – before and after

This is a quick comparison of how the artspace at Popupzentrale looked like in Juli and August … deadlemming’s Tatzelwurm installation!

This is a view on the sixxa mural „monster bunch“!

Here’s the interactive corner with Mac’s projection and the hashtagprinter:

And this is how the look of the whole room transformed!

making of: „monsterbunch“

adhocLAB in der Popupzentrale Wien

Im Sommer und Herbst gibt es einige Auswärtsspiele, mit den adhocLABs bespielen wir Flächen ausserhalb unserer Location, und den Anfang macht die Popupzentrale in Wien. Auf der Mariahilferstrasse Nr.3 wurde zusammen mit Neuton, happens locally und oxymoron ein Hybrid aus Store, Galerie und interaktivem Spielplatz konzipiert. Der Part des adhocrates collectives ist – wie könnte es anders sein – eine eigens geplante Rauminstallation die vorrangig mit „reclaimed material“ gebaut wurde.

sixxa monster bunch

Der monster bunch von Kathi lädt dazu ein sich zu verkleiden und zu verstecken, der Tatzelwurm von Lilo ist eine skateable sculpture die auch als Spielobjekt für Kids funktioniert.

Tatzelwurm skateable sculpture

Unser Bereich in der Popupzentrale ist bis 30. September geöffnet, jeweils Mo – Fr 11:30h – 19:30h und Sa 10:00h – 18:00h!

Popupzentrale Artspace adhocLAB

Wallpaper for Refugees

#WallpaperForRefugees will Flüchtlingen einen authentischen Wortschatz für ihren Neustart in Österreich mitgeben.

100 Wörter die von 95 GrafikerInnen illustriert wurden, darunter 5 Designer aus dem adhocPAD: Martina Fischmeister, Sabine Brauner, Inga Seidl, Kathi Macheiner und Lilo Krebernik.

Die fertigen Poster sollen in Flüchtlingsheimen Atmosphäre schaffen, beim deutsch Lernen unterstützen und die Möglichkeit für einen humorvollen Austausch mit ÖsterreicherInnen bieten.

Off Shore – deadlemming screenprint

Diese Woche war es ziemlich intensiv in unserer Werkstatt, unter anderem wurden drei verschiedene Siebdrucke mit je drei Farben produziert. Lilo hat die Produktion seines „Off Shore“ Drucks dokumentiert und als kleines work-in-progress Video online gestellt!

#istnoetig – 11. Vereinbarkeit von Betreuungspflichten verbessern

Die Plattform #istnoetig kämpft mit unterschiedlichen Zugängen und Aktionsformen gemeinsam und dezentral für die im Sommer ausgearbeiteten 15 Forderungen an die (Kultur-)politik und verschafft ihnen Aufmerksamkeit, um diese durchzusetzen.

Wir beteiligen uns daran mit einem Offenen Brief and die Politik um zum Thema Vereinbarkeit der künstlerischen Arbeit mit Kinderbetreuungspflichten Stellung zu  nehmen!

 

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Häupl,
Sehr geehrte Frau Vizebürgermeisterin Vassilakou,
Sehr geehrter Herr Mailath-Pokorny,
 
Als Eltern von drei kleinen Kindern (im Alter von 1-5 Jahren), Künstlerpaar und Betreiber eines Off-Spaces hat man grundsätzlich genug mit sich selbst zu tun und wichtigere Dinge im Kopf als offene Briefe zu formulieren. Es ist uns aber ein Anliegen Themen die uns Nahe sind auch nach Aussen zu tragen, die Vereinbarkeit von (künstlerischer) Arbeit und Kind ist eines davon. Es liegt auf der Hand dass oft prekäre Situationen durch Betreuungspflichten weiter verschlimmert werden. Und dass Diskussionen emotional geführt werden.
 
Natürlich gibt es die Vorwürfe Mütter hätten es schwerer als Väter und wir noch weit davon weg sind in einer gleichberechtigten Gesellschaft zu leben. Wir selber funktionieren als Paar und als Familie. Wir müssen nicht fehlende Emanzipation anprangern, weil wir sie seit mehr als 20 Jahren leben.
 
Wir wissen dass die Pflichten als Eltern vieles ändern: Karrierepläne werden obsolet und Chancen die man ohne Kinder bekommt ergeben sich auf einmal nicht mehr. Aus diesem Grund betreiben wir seit knapp fünf Jahren ein Artist In Residence Programm und wollen vor allem Künstlerpaaren und -familien die Möglichkeit geben ihre künstlerische Arbeit voranzutreiben. Dass wir keine Förderungen dafür bekommen sondern alles privat finanzieren macht es schwierig und zeigt welchen Stellenwert Kulturarbeit mit Familie für die Politik hat. Vieles in den gewachsenen Strukturen ist für uns zu starr und zu bürokratisch als das es uns weiterhelfen würde. Der Name unseres Künstlerkollektivs ist wohl gewählt, wir leben und arbeiten nach den Prinzipien einer Adhokratie. Nicht ohne langfristig zu planen, aber mit der grösstmöglichen Flexibilität, auch im Hinblick darauf wie wir die Kinder einbinden in unsere Arbeit und Projekte.
 
Was mehr verwundert als die fehlende finanzielle Unterstützung durch die Politik ist die Tatsache dass in der Öffentlichkeit ein ganz neues Bild der Familie gezeigt wird: erfolgreiche Eltern bzw. vermehrt die „Superfrau“ und „Karrieremama“ bei der Arbeit auf der einen Seite, ganztägig untergebrachte und fremdbetreute Kinder auf der anderen. Eine Trennung in dieser Art und Weise entspricht nicht unserer Vorstellung von Familie.
 
Und wir wollen in keiner Weise die Notwendigkeit von Betreuungsplätzen wegdiskutieren. Es braucht noch viel mehr Alternativen, gerade weil sich die Arbeitswelt im letzten Jahrzehnt enorm verändert hat. Selbständige haben andere Bedürfnisse als Vollzeitangestellte hinsichtlich Kinderbetreuung. Flexible Einrichtungen, konsumfreie Orte, Veranstaltungsräume in denen Kinder willkommen sind und partizipative Projekte gibt es zu wenig.
 
Es braucht in der heutigen Zeit dringender denn je die Vorbilder an denen man sich orientieren kann. Warum wird nicht gezeigt wo es funktioniert?
 
Und warum werden engagierten Eltern Steine in den Weg gelegt?
 
Wir beschäftigen uns intensiv mit der gegenwärtigen Diskussion rund um die Bildungspolitik. Couragierte Familien, die ihre Kinder aktiv mehr in das Leben integrieren wollen, werden durch verpflichtende Kindergartenjahre, Schulpflicht und vieles mehr de facto entmündigt. Die nicht zeitgemässen Lehrpläne und Kürzungen bei Kunst-, Musik- und Sportunterricht stehen in Widerspruch zu vielem was wir als Künstler und Kulturvermittler vorleben.
 
Kinder und Familie sind die Stützen unserer Gesellschaft!
 
Gerade durch unser kreatives Schaffen haben wir die Möglichkeit unsere Kinder in ihrer persönlichen Entwicklung zu unterstützen, in einer Form die weit über des Schulsystem hinausgeht. Das funktioniert leichter wenn die Politik erkennt, dass wir Alternativen brauchen und zulassen müssen. Es ist unser Plädoyer den alternativen/freien Schulen und Lerngruppen belastende Externistenprüfungen zu vereinfachen und Freilernerfamilien bei ihrem Weg aktiv zu unterstützen.
 
Unsere Kinder wachsen mit Kunst und Kultur in vielen Facetten auf. Zumindest so lange wir als Eltern diesen Weg gehen können, trotz erschwerender Rahmenbedingungen. Es ist nicht genug zu betonen wie sehr wir von unserem Umfeld und unseren Familien unterstützt werden. Vielen unserer Kollegen und Freunden fehlt jedoch eine solche Unterstützung. Politik und Gesellschaft sind gefragt um zu helfen. Es muss möglich sein bei Stipendien, Artist In Residence Programmen, Ausstellungen uvm. Künstler mit Kindern zu unterstützten, und zwar ohne undurchsichtige Kriterienkataloge und endlose Formulare.
 
Und auch wenn es so viele unterschiedliche Herausforderungen gibt, können sie bewältigt werden, es gibt gemeinsame Nenner. In diesem Sinne möchten wir die Politik zu mehr Dialog auf Augenhöhe auffordern, denn es gibt viele Möglichkeiten die Situation für Künstler mit Betreuungspflichten zu verbessern.
 
MfG,
Lilo Krebernik
 #istnoetig